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Jahreszeitliche Rezepte mit Zutaten aus Fairem Handel und der Region

Das hilft in kalten Tagen!

Einfach und Wärmend

Linsencurry

Dieses Linsengericht kann mit verschiedenen, saisonal und regional verfügbaren Gemüsen bzw. jedweden Gemüseresten angereichert werden.Und es lässt sich je nach Lust und Laune mit Gemüsebrühe, mehr Kokosmilch oder Tomatensauce in eine Suppe umwandeln! 

  • 200 g rote Linsen*
  • 4 EL Ghee (Butterschmalz)
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 cm Ingwer
  • 1 EL Koriander**
  • 1 EL Kreuzkümmel**
  • 1 EL Kurkuma** (= Gelbwurzel-Pulver)
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 250 g Tomatensauce oder 100 ml Kokosmilch*

** Diese Gewürze gibt es gemahlen aus Fairem Handel

Schälen Sie die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer und schneiden alles in kleine bzw. den Knoblauch und den Ingwer in sehr kleine Würfel. Erhitzen Sie das Butterfett, braten Sie darin die Gewürze – Kumin, Koriander, Kurkuma – kurz an.

Geben Sie die gehackten Zwiebeln, den Knoblauch und die Ingwerstücke dazu und braten alles an, bis die Zwiebeln glasig werden. Zu dieser Masse werden Linsen gegeben und ebenfalls kurz angebraten. Löschen Sie die Linsen mit ca. 2/3 der Gemüsebrühe ab und kochen Sie sie bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 10 min. Gelegentlich umrühren.

Die Linsen quellen mit dem Wasser auf. Falls die Linsenmasse in diesem Stadium zu trocken wird, nach und nach die restliche Gemüsebrühe hinzufügen. Nach 10 Minuten Kochzeit wird die Tomatensauce oder die Kokosmilch zu der Linsenmasse hinzugegeben und das Gericht bei mittlerer Hitze gekocht, bis sich die Sauce eingedickt hat.

* und ** aus Fairem Handel

Rezeptvorschlag: Infostelle Klimagerechtigkeit

Eine besondere Empfehlung

Das ultimative Winter-Couscous

für (mindestens) 4 Personen

  • 2 mittelgroße Möhren, geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten

    • 2 mittelgroße Pastinaken, geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten
    • 8 Schalotten, geschält
    • 2 Zimtstangen*
    • 4 Sternanis
    • 3 Lorbeerblatter
    • 5 EL Olivenöl
    • Salz
    • ½ TL gemahlener Ingwer
    • 2 Prisen Kurkuma*
    • 2 Prisen scharfes Paprikapulver*
    • 2 Prisen Chiliflocken*
    • 300 g Kürbis (vorzugsweise Butternusskürbis), geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten
    • 75 g getrocknete Aprikosen, grob gehackt
    • 200 g Kichererbsen* (aus der Dose oder frisch gekocht)
    • 350 ml Kichererbsen-Kochwasser (oder Wasser)
    • 170 g Couscous*
    • 1 große Prise Safranfaden
    • 260 ml kochend heißer Gemüsefond
    • 20 g Butter, zerkleinert
    • 25 g Harissa-Paste (Harissa aus der Mühle*)
    • 25 g fein gehackte Schale von eingelegten Zitronen
    • 30 g Korianderblätter

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Die Möhren, die Pastinaken und die Schalotten in eine große Auflaufform geben. Die Zimtstangen, den Sternanis, die Lorbeerblätter, 4 Esslöffel Olivenöl, ¾ Teelöffel Salz sowie alle anderen Gewürze hinzufügen und alles gut mischen. 15 Minuten im Ofen backen.

2. Den Kürbis untermischen und die Form fur etwa 30 Minuten zurück in den Ofen stellen. Das Gemüse sollte weich sein, aber noch Biss haben. Nun die getrockneten Aprikosen und die Kichererbsen mit dem Kochwasser (oder Wasser) hinzufügen und weitere 10 Minuten im Ofen erhitzen.

3. Etwa 15 Minuten, bevor das Gemüse fertig gegart ist, den Couscous mit dem restlichen Esslöffel Olivenöl, dem Safran sowie ½ Teelöffel Salz in eine große hitzefeste Schüssel füllen und mit dem kochenden Gemüsefond übergießen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie verschließen und den Couscous etwa 10 Minuten quellen lassen. Dann die Butter hinzufügen und den Couscous mit einer Gabel auflockern, bis die Butter im Couscous geschmolzen ist. Wieder abdecken und warm halten.

4. Zum Servieren den Couscous in einen tiefen Teller oder in eine Schüssel füllen. Die Harissa und die Zitronenschale unter das Gemüse mischen, probieren und, falls nötig, mit Salz abschmecken. Das Gemüse hügelförmig auf dem Couscous anrichten und mit reichlich Korianderblättern garnieren.

Rezeptidee: Dieses Rezept von Yotam Ottolenghi wurde mir von einem Freund auf Mallorca ans Herz gelegt und hat dasselbe erorbert. Allerdings spare ich mir die frische Herstellung von Harissa und benutze stattdessen Harissa aus der Mühle (fair gehandelt bei el puente zu beziehen: https://www.el-puente.de/) (Kommentare von Jutta Boysen)

Winterliche Köstlichkeiten

© Jutta Boysen

 

Regionale Köstlichkeiten neu gemischt

Steckrübe mit Kokosmilch (siehe Foto) und Grünkohl mit karamellisierten Karoffeln sind unsere Empfehlung für neue Geschmackserlebnisse. Und beides vegan - guten Appetit!

Exotische Steckrübensuppe

Für vier Personen:

  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g frischer Ingwer
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 200 ml Wasser
  • 500 g Steckrüben
  • 200 g Lauch
  • ¼ Bund Koriander
  • 1 kleine Dose Kokosmilch*
  • ½ Liter Gemüsebrühe

Ingwer, Schalotten und Knoblauch jeweils klein schneiden. Zitronengras zerdrücken oder zerbrechen. Alles in einen Topf geben und mit Wasser 15 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Steckrüben in dünne Scheiben, dann in 4 cm lange Streifen schneiden. Lauch in feine Ringe schneiden. Die Korianderblätter grob hacken. Steckrübe, Lauch, Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem extra Topf 5-8 Minuten kochen. Anschließend den Inhalt des anderen Topfes hinzugeben, verrühren und servieren.

Tipp: statt frischem Zitronengras empfiehlt es sich, getrocknetes Zitronengras in einem Papierbeutel mitzukochen und vor dem Servieren zu entnehmen!

 

Grünkohlsuppe

Für vier Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 4-6 EL Margarine
  • 500 g Grünkohl, kleingeschnitten
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 3 TL Zucker *
  • Frisch gemahlener Pfeffer *
  • 2-3 EL körniger Senf *

Zwiebel 10-15 Minuten in einer Pfanne schmoren. Grünkohl dazugeben und 10 Minuten schmoren. Anschließend Gemüsebrühe dazugeben und 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Kartoffeln schälen, abspülen und in 1 cm große Würfel schneiden. Margarine in einer großen Pfanne erhitzen und Kartoffelwürfel 10 Minuten rundherum goldbraun & knusprig braten. Zucker drüber streuen & karamellisieren lassen. Suppe mit Salz, Pfeffer und Senf kräftig würzen und mit einigen Kartoffelwürfeln bestreuen. Die restlichen Kartoffelwürfel dazu servieren.

*aus Fairem Handel

 

 

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Leichte Kost ....

7 Wochen mit ... empfiehlt den Selleriesalat und den Quinoa-Porree-Topf  oder Mango-Chicorée-Salat und fruchtige Kürbissuppe und neu im Programm:

Pilzrahmsuppe mit getrockneten Butterpilzen

  • 50 g Butterpilze*
  • 20 g Mehl
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 0,5 l Sahne
  • Salz*, Pfeffer*

* aus Fairem Handel

Die Butterpilze ca. 15 - 30 Minuten einweichen und abschütten. Die Zwiebelwürfel im Fett anschwitzen, die Pilze hinzugeben (einige für die Garnitur zurückbehalten), kurz anschwitzen und mit Mehl bestäuben. Die Gemüsebrühe und Sahne hinzufügen und reduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschnmecken. Die Suppe pürieren. Die übrigen Pilze als Garnitur in Suppentassen verteilen. Mit Kräutern und geschlagener Sahne garnieren.

Rezeptidee: Weltladen Oberkirch

 

Feldsalat mit Rote Bete und Ziegenkäse

  • etwa 200 g Feldsalat
  • 2 Möhren
  • 1 bis 2 rote Bete
  • 1 bis 2 Äpfel
  • 5 - 6 Walnüsse oder 10 - 12 Cashewnüsse*
  • 1/2 Becher Creme fraiche
  • 4 EL Milch
  • 4 EL Apfel-Mango-Saft oder Orangensaft*
  • Zimt*
  • 1 Rolle Ziegenkäse
  • etwas Mehl
  • etwas Öl

Feldsalat waschen und zupfen. Möhren und rote Bete schälen und grob raspeln. Äpfel in kleine Stücke schneiden. Alles vermengen. Nüsse grob hacken und über den Salat streuen. Für das Dressing Creme Fraiche, Milch und Saft vermischen, eventuell mit Zimt abschmecken. Den Ziegenkäse in etwas 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Mehl wenden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Ziegenkäsetaler von beiden Seiten kurz anbraten, bis sie etwas gebräunt sind. Salat auf Tellern anrichten, Dressing darüber geben und anschließend mit Ziegenkäse garnieren.

Dazu Baguette reichen.

* aus Fairem Handel

Rezeptidee: Frau Kornmüller, zitiert nach Hoflieferant

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Frisch aus dem Garten: Äpfel, Birnen, Rosmarin ....

Kürbistarte mit Äpfeln und Birnen

Zubereitungszeit: 60 Min + 45 Min. Backzeit; ergibt 8 Stücke.

Für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl + etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • 50 - 100 g geriebener Gouda
  • 1 Msp. Backpulver
  • 100 g weiche Butter + Butter zum Fetten der Form

Für die Füllung:

  • 1 Butternusskürbis (ca. 600 g Kürbisfleisch, ohne Schale)
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eier
  • Salz*
  • Pfeffer*
  • 1 - 2 säuerliche Äpfel
  • 1 - 2 Birnen
  • 100 ml Weißwein
  • 2 EL Zucker*

Außerdem:

  • 4 EL Walnusskerne*
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 EL Butter 
  • 50 - 100 g Schafskäse

* aus Fairem Handel

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem homogenen Teig kneten. Backform (20 x 30 cm) mit Butter fetten. Mürbeteig gleichmäßig dünn auf dem Boden und am Rand der Form verteilen, andrücken und mit einer Gabel einstechen.
Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kürbisfleisch würfeln und mit etwas Wasser in einem geschlossenen Topf bei mittlerer Temperatur weich kochen. Kürbis abgießen, mit Sahne und Eiern pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Apfel und Birne waschen, Kernhaus entfernen, nach Belieben in Spalten oder Scheiben schneiden und diese in einem Topf mit Weißwein, 100 ml Wasser und dem Zucker weich dünsten.
Kürbismasse auf dem Teigboden streichen. Apfel- und Birnenscheiben aus dem Sud heben, trocken tupfen und auf der Tarte verteilen. Tarte für 30–40 Min. in den heißen Ofen schieben.
Währenddessen Walnüsse grob hacken, Rosmarinzweige in kleinere Stücke zupfen. (Butter in) Pfanne erhitzen, Rosmarin und Walnüsse darin knackig rösten und aus der Pfanne nehmen.  Schafskäse mit den Händen in grobe Stücke bröseln.
Die fertige Tarte aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form heben. Mit Walnüssen, Rosmarin und Schafskäse bestreuen und möglichst direkt servieren.

Rezeptidee: Schrot und Korn

Variante von 7 Wochen mit: Statt nur 150 g Kürbisfleisch wie im Originalrezept nehmen wir einen ganzen Butternusskürbis - statt des Parmesans tut es auch regionaler Gouda - Nüsse und Rosmarin lassen sich auch ohne Butter rösten - stattdessen haben wir mehr Schafskäse genommen. Und so sah sie aus:

 

 

 

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