Suche

Liturgisches Material, Gebete, Meditation

Fastenzeit gestalten

Kompass auf Segelschiff im Wattenmeer J.Boysen
© Jutta Boysen

Die 40 Tage der Fastenzeit dienen uns der Vorbereitung auf Ostern. Diese Zeit im Kirchenjahr lebt auf Veränderung und Erneuerung hin. Ostern am Ende dieser Zeit wissen wir gewiss zu feiern.

Läuten Sie den Anfang dieser Zeit doch auch mit besonderer Aufmerksamkeit ein. Rituale helfen den Alltag zu gestalten - eine wöchentliche Passionsandacht gibt Gelegenheit, den Alltag zu unterbrechen.

In jeder Woche der gleichen Liturgie zu folgen, gibt Sicherheit. So kann die Botschaft der Woche - aus den wöchentlichen Meditationen - in Ruhe gehört, bedacht und besprochen werden.

 

7 Meditationen - zum gemeinsamen Bedenken empfohlen

Die GEWICHT-igkeit Gottes

steht im Mittelpunkt der sieben Meditationen zur Fastenzeit 2015 von Christiane Eller. In ihnen wird deutlich, wie die Bibel uns Orientierung für unseren Alltag geben kann. Biblische Geschichten helfen mir wie ein Kompass, meinen Ort und den Weg zu meinem Ziel zu finden.

Schön, wenn Sie es gewohnt sind, sich mit anderen regelmäßig über biblische Texte auszutauschen. Wenn nicht, könnten diese Texte ein guter Anlass dafür sein. Dafür wie sich dieses mit Genuss gestalten lässt, haben wir eine  Checkliste für Sie parat.

Liturgisches Material für Andacht und Gottesdienst

Gemeinsames Einstimmen und Innehalten

Gottesdienste gestalten

Den Weg der Gerechtigkeit gehen ....

Unter diesem Motto stand der Eröffnungsgottesdienst der Fastenaktion 2015 im Dom zu Schwerin. Bischof Dr. Andreas von Maltzahn predigte über die Geschichte der Versuchung Jesu aus dem Matthäus-Evangelium 4, 1-11. Die Predigt können Sie hier lesen oder herunterladen. Weitere Texte aus dem Gottesdienst zum Bedenken haben wir hier hinterlegt:

Kyriegebet

Glaubensbekenntnis

Fürbittgebet mit Gabenprozession

Meditation

Schneller, höher, weiter, billiger -

darum kann es hier nicht wirklich gehen.

Vielmehr sind langsam, tief, nah, teuer die Stichworte, die uns in den Meditationen für die nächsten sieben Wochen begegnen:

Langsam – nehmen Sie sich Zeit und Raum zur Meditation – finden Sie Ihr eigenes Tempo!

Tief – tief in sich hinein horchen, was ich wirklich brauche, lässt sich üben -

Nah – wenn mir etwas nahe geht, suche ich das Gespräch mit einem Nachbarn oder einer Nachbarin -  

Teuer – das ist mir lieb und teuer, dass ich Zeit habe für meinen Gott!

Und bei allem gilt:

"Schwimmt nicht mit dem Strom, sondern macht euch von den Strukturen dieser Zeit frei, indem ihr euer Denken erneuert. … Überfordert euch nicht bei dem, wofür ihr euch einsetzt, achtet auf eure Grenzen bei dem, was ihr vorhabt. Denn Gott hat jedem und jeder ein bestimmtes Maß an Kraft zugeteilt, Vertrauen zu leben."

(Brief des Paulus an die christliche Gemeinde in Rom, Kapital 12, Vers 1-3, Auszug, Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)