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Fairtrade-Reisbauer aus Indien (c) TransFair e.V. / Foto: C. Nusch
© TransFair e.V. / C. Nusch

Ökumenische Fastenaktion im Norden

7 Wochen mit Produkten aus Fairem Handel und der Region

Mit Lust anders leben. Neues ausprobieren. Konsumgewohnheiten unter die Lupe nehmen.

7 Wochen mit lädt dazu ein, sich auch über die sieben Wochen der Fastenzeit hinaus Gedanken zu machen über Ihren alltäglichen Konsum. Besinnen Sie sich darauf, welchen Wert das tägliche Brot für Sie hat. Lassen Sie sich  dazu inspirieren, sich aus dem täglichen Trott heraus zu lösen und neue Wege zu beschreiten. Gestalten Sie Ihren Alltag bewusst im Sinne eines zukunftsfähigen Konsums. Das geht auch mit kleinen Schritten. Holen Sie sich hier Anregungen, um:

einen nachhaltigen Lebensstil auszuprobieren

mit viel Genuss zu fasten

fair und gesund einzukaufen

den Fairen Handel kennenzulernen

Menschen begegnen - Hoffnung schöpfen

Luft zu holen und zur Besinnung zu kommen

In den FASTENZEITEN 2013, 2014 und 2015 gab es vielfältige Aktionen im Rahmen der Nordkirche. Das können Sie nachlesen in unseren Nachrichten. Und sich ein Bild bzw. mehrere davon machen.

Osterbotschaft von Landesbischof Gerhard Ulrich

Wege von Gerechtigkeit, Frieden und Barmherzigkeit gehen

"Das Kreuz von Golgatha erinnert daran, dass Ungerechtigkeit Leben zerstört und neues Unrecht, neue Gewalt hervorbringt, weltweit bis heute. Diese Spirale wird unterbrochen, wo es gelingt, die Verachtung des Lebens zu stoppen und endlich Wege von Recht und Gerechtigkeit zu gehen, von Frieden und Verständigung, Versöhnung und Barmherzigkeit.
Mein Osterwunsch an Sie lautet deshalb: Gesegnete Auferstehung – persönlich und gemeinsam – in das wahre, leibhaftige, mutige und göttliche Leben hinein!“

Zeit für einen Blick auf die Welternährungsfragen

AGRARINDUSTRIE- Vitamine aus der Tüte

Was wo angebaut und gegessen wird, bestimmt zunehmend die Agrarindustrie. Manche Firmen liefern Saatgut, Dünger oder Landmaschinen. Andere verarbeiten die Ernte oder erschließen im Süden neue Kundengruppen – zum Beispiel mit Hilfe von Peggy Sonti, die in der Township Ivory Park bei Johannesburg mit Vitaminen angereichertes Maismehl vertreibt. Nutzen und Schaden der Ernährungsindustrie sind heiß umstritten. Mehr dazu lesen Sie in Welt-Sichten!

 

Und ein Blick in deutsche Bauernhöfe

Der Bauer und das liebe Vieh - ein Buchtipp

Tierhaltung und besonders die Nutztierhaltung in der Landwirtschaft gerät immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Gerne wird dabei industrielle Massentierhaltung gegen die vermeintlich kleinbäuerliche Idylle mit glücklichen Tieren ausgespielt. Doch wie sieht die Realität auf deutschen Höfen wirklich aus? Wie leben und arbeiten Menschen heute mit Tieren in der Landwirtschaft? In 19 Beiträgen schreiben Bäuerinnen und Bauern aus verschiedensten Zweigen von ihren Erfahrungen, den Entwicklungen und ihren Eindrücken und beschreiben so ihr Verhältnis zu ihren Tieren. Das Buch von Ulrike Siegel erschien im Landwirtschaftsverlag und kann im Buchhandel gekauft werden.

 

Neues Jahrbuch zum Recht auf Nahrung vorgelegt

Einfluss der Konzerne auf politische Entscheidungen zu Ernährung wächst

Berlin, 09.10.2015 — Nahrungsmittelkonzerne haben in den letzten Jahren ihren Einfluss auf politische Entscheidungen zu Themen der Ernährung systematisch ausgebaut. Zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung bringen sie immer mehr Lebensmittel auf den Markt, die künstlich mit Zusatzstoffen angereichert wurden. Ihre Rolle als Mitverursacher von Mangel- und Fehlernährung wird dabei ausgeblendet. Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN prangern diesen Machtzuwachs der Konzerne im neuen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung, das anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober vorgelegt wird, an. Bernhard Walter, Ernährungsexperte von Brot für die Welt: „Ausreichende und ausgewogene Ernährung sicherzustellen, muss eine Aufgabe der Politik bleiben und darf nicht privatwirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“Lesen Sie weiter in der Pressemeldung von Brot für die Welt.

Nachrichten

6. Wir haben es satt!-Demonstration

23 000 Menschen demonstrieren für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

01.02.2016 | Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und angeführt von 130 Traktoren – so viele wie nie zuvor – haben am 16. Januar 2016 23 000 LandwirtInnen und VerbraucherInnen gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und...